Zwergpudel - sensibel und sehr unternehmungslustig

Zwergpudel - sensibel und sehr unternehmungslustig

Zwergpudel (bis 35 cm)

Wenn man auf der Suche nach einem geeigneten kleinen Hund für einen absoluten Anfänger-Hundehalter ist dann ist man mit einem Zwergpudel wirklich gut bedient. Vorraussetzung ist allerdings, dass man selber ein aktiver und unternehmenslustiger Mensch ist.

Denn der Zwergpudel will auf jeden Fall etwas erleben. Den ganzen Tag nur auf dem Sofa zu liegen ist überhaupt nichts für diese kleinen Gesellen.


Zwerpudel eigenen sich daher für alle, die einen Begleithund suchen, der sie auch wirklich überall hin begleitet. Ob es stundenlange Spaziergänge oder Wanderungen sind oder direkt richtiger Hundesport wie zum Beispiel Agility: der Zwergpudel ist mit dabei.


Und ist er erst mal ausgelastet und müde hat man mit ihm den weltbesten Kuschelpartner für daheim.
 Denn der Zwergpudel ist zudem sehr menschenbezogen und anhänglich. Vertreter dieser Rasse sind bei fremden Menschen zunächst ein bisschen vorsichtig – hat man das Vertrauen aber erst mal gewonnen, hat man einen Freund fürs Leben. Er braucht einfach die Nähe seines Menschen. Deswegen ist es bei Vertretern dieser Rasse auch sehr wichtig, möglichst früh damit zu beginnen, mit ihm das Alleinebleiben zu üben.

Lachende Frau mit Zwergpudel


Eine sehr herrausragende Eigenschaft des Zwergpudels (bzw. aller Pudel) ist seine überragende Intelligenz. Pudel sind sehr gelehrig, was es leicht macht sie zu erziehen und ihnen Kommandos beizubringen. Sie bringen auch die nötige Portion „will to please“ mit. Dies bedeutet, sie wollen ihrem Herrchen oder Frauchen gefallen und tun auch so gut wie alles dafür.

Im Gegenzug dafür darf man Pudel aber auch nie mit Härte erziehen. Schreit man mit einem Zwergpudel wird man die sensible Seite dieser Rasse kennen lernen – und sein Vertrauen vielleicht sogar verlieren.
Eine Besonderheit für alle Menschen, denen die Reinlichkeit ihrer Wohnung enorm wichtig ist bringen alle Pudel – und somit auch der Zwergpudel – auch noch mit: Pudel haben keinen Fellwechsel.

Es gibt weder Winterfell noch Sommerfell – sie tragen ihr Fell einfach das ganze Jahr durch statt es wie andere Hunderassen abzuwerfen. Dadurch haben Allergiker mit Pudeln in der Regel auch weniger Probleme als mit anderen Hunderassen.
Diese Besonderheit bringt allerdings auch einen erhöhten Kostenfaktor in der Fellpflege mit sich. Da das Pudelfell immer weiter wächst, muss es in regelmäßigen Abständen geschoren werden. Wer damit keine Erfahrung hat, sollte seinen Liebling lieber in die Hände einer fachkundigen Person geben. 
Da auch die Ohren im Inneren stark behaart sind, muss dieses Fell regelmäßig entfernt werden, damit hier keine Entzündungen entstehen.
Zwergpudel gibt es übrigens in fünf verschiedenen Farben: weiß, schwarz, braun, grau und apricot.

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